Gartenfachberatung

 

Gartenfachberatung

Unser Gartenfachberater, Helge Siemund, steht Euch mit Rat und Tat zur Seite. Pflanzenschutz, Schnittmaßnahmen, Schädlinge, Fruchtfolge, Sortenauswahl - zu diesen Themen könnt Ihr Euch gerne an Helge wenden.

 

Verbot von Kirschlorbeer in unseren Gärten

Der Vorstand des Stadtverbandes Essen hat unter Einbeziehung von Fachleuten beschlossen ein Verbot für die Anpflanzungen von Kirschlorbeer-Pflanzen auszusprechen.

Der NABU Bremen warnt vor dieser „hochgiftigen ökologischen Pest“ die dieser Strauch für die Natur darstellt. „Wer Kirschlorbeerhecken pflanzt begeht ein Verbrechen an der Natur“, stellt der Geschäftsführer des NABU Bremen Sönke Hofmann klar, „selbst eine Betonmauer ist ökologisch wertvoller, auf ihr wachsen mit der Zeit wenigstens Moose und Flechten.“ So hat auch der Botanische Sondergarten in Hamburg unter Einbeziehung der Umwelt- u. Naturschutzverbände den Kirschlorbeer zur Giftpflanze des Jahres 2013 gewählt.

Auch der Kreisverband Oberhausen hat den Kirschlorbeer bereits für seine Kleingärten verboten.

Aus ökologischen Gesichtspunkten hat der Vorstand des Stadtverbandes Essen deshalb folgende Maßnahmen zum Kirschlorbeer beschlossen:

§  Ab sofort besteht ein generelles Verbot für Neuanpflanzungen von Kirschlorbeer in allen dem Stadtverband Essen zugehörigen Kleingärten und Gartenanlagen.

§  Ab 01.12.2020 müssen bei Gartenaufgabe vorhandene Kirschlorbeer-Pflanzen durch den abgebenden Altpächter auf seine Kosten von der Parzelle entfernt werden.

§  Ab 01.12.2020 wird Kirschlorbeer in den Wertermittlungen nicht mehr berücksichtigt, der scheidende Pächter erhält keine Entschädigung (Gleichstellung mit Thuja).

§  Neuanpflanzungen von Kirschlorbeer im Begleitgrün der Anlagen sind ab sofort untersagt.

 

Obstbäume & frostharte Gehölze im

Januar umpflanzen - so geht's 

Obstbäume und sommergrüne Gehölze, die Frost vertragen, können Sie im Januar umpflanzen. Dazu können Sie den Frost und die starke Kälte nutzen. Wird also Frost angekündigt, dann heben Sie ein größeres Pflanzloch aus. Anschließend einen ausreichend großen Erdballen des Baumes ausstechen. Diesen dann erst einmal am alten Standort stehen lassen, bis der Ballen komplett durchgefroren ist. Danach können Sie den Baum ausgraben und ihn an seinen neuen Platz in das Pflanzloch setzen.

Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass die gefrorene Erde nicht vom Wurzelballen abfällt und so das Wachstum der Feinwurzeln gefördert wird. Allerdings eignet sich diese Methode nur für Obstbäume und frostharte Gehölze.(Quelle:Gartentipps.com)

 

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